Schrammelwoche KW31 mit Grey Hairs, Russian Circles, Slaughter Beach, Dog, Ty Segall

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album, Compilation oder EP – jede Woche haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Diese Woche mit Grey Hairs, Russian Circles, Slaughter Beach, Dog und Ty Segall!

Grey Hairs – Health & Social Care (Gringo Records)

Grey Hairs reißen auf ihrer dritten Platte „Health & Social Care“ die Bude ab. Die Garagenpunks aus Nottingham sind hörbar angepisst mit der Lage in ihrem Land und bringen das furios auf den Punkt.

Russican Circles – Blood Year (Sargent House)

Schon seit 15 Jahren und nunmehr sieben Platten schreiben Russian Circles (Post-) Metal-Geschichte. Auf „Blood Year“ hat die Truppe aus Chicago es abermals geschafft, noch heavier und gleichzeitig melodischer zu werden. Die Wucht des neuen/alten Sounds haut einen förmlich von den Socken. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

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Slaughter Beach, Dog – Safe and Also No Fear (Big Scary Monsters)

Ursprünglich war Slaughter Beach, Dog ja nur ein Nebenprojekt für Jake Ewald von Modern Baseball. Nun ist „Safe And Also No Fear“ aber bereits das dritte Album, auf dem Ewald wie gewohnt introspektiven Folk-Rock in höchster Qualität abliefert. Und immer muss ich ein bisschen an die schmerzlich vermissten Weakerthans denken lässt.

Ty Segall – First Tase – (Drag City)

Bei der ersten Ankündigung zu „First Taste“ hieß es in vielen Meldungen, der Meister habe den Fuzz für sich wiederentdeckt – und mit Einschränkungen stimmt das auch: Der Opener ist ein Ty Segall-Kracher, wie er im Buche steht. Und doch entzieht sich der Gitarrengott wieder einmal den Erwartungen. „First Taste“ schlägt gleich mehrere Haken und springt von Genre zu Genre – bezeichnenderweise ist die Ballade „Ice Plant“ eines der Album-Highights. Wer beim ersten mal Hinhören noch enttäuscht ist, sollte dranbleiben. Es lohnt sich.