Schrammelwoche KW28 mit Torche, Metz, Gauche und Schelm

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album, Compilation oder EP – jede Woche haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Heute mit Torche, Metz, Gauche und Schelm.

Torche – Admission (Relapse Records)

Wer wissen möchte wie weit sich dieses Metal-Ding in unterschiedlichste Richtungen dehnen lässt, ist bei Torche und ihrem nunmehr fünften Album “Admission” an der richtigen Adresse. Ein bisschen Sludge, eine Prise Grunge, ein Hauch Shoegaze und während für einen Moment die Melodien an der Radiotauglichkeit kratzen, ist es nach ein paar brachialen Riffs damit auch schon wieder vorbei. Sehr gelungener Longplayer der Band aus Miami.

METZ – Automat (Sub Pop)

Mit “Automat” stellen Metz eine Sammlung früher Raritäten, Non-Album-Singles und B-Seiten zusammen, die sich unerwartet gut aneinander fügen. Das Remastering der Songs durch Matthew Barnhart hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für Metz Fans ein klare Empfehlung.

Gauche – A People’s History of Gauche (Merge Records)

Das Post-Punk-Supergroup-Kollektiv aus Washington D.C., um Mary Jane Regalado von den Downtown Boys und Daniele Yandel von Priests veröffentlicht mit “A People’s History of Gauche” ein treibendes Post-Punk-Album samt geballter Gesellschaftskritik in 36 Minuten, repetitiven Grooves und ordentlich Saxofon-Funk.

Schelm – Closing Time (Sportklub Rotter Damm)

Schelm aus Basel haben knapp ein Jahr nach ihrem Debütalbum eine neue EP veröffentlicht. “Closing Time” erscheint als digital only Release via Sportklub Rotter Damm mit insgesamt sieben, sehr hörenswerten neuen Songs.