Schrammelwoche KW26 mit Booji Boys, Cereal Killer, Death Cults, Prince Daddy & the Hyena

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album, Compilation oder EP – jede Woche haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Heute mit Booji Boys, Cereal Killer, Death Cults und Prince Daddy & the Hyena.

Booji Boys – Tube Reducer (Drunken Sailor Records)

2017 haben die Booji Boys aus Halifax mit „Weekend Warrior“ eine der Platten des Jahres abgeliefert. Jetzt kommt mit „Tube Reducer“ erneut eine amtliche Schrammelpunk-Klatsche, die sich gewaschen hat. Ein weiteres Highlight auf unserem Lieblingslabel Drunken Sailor.

Cereal Killer –
The Beginning & End Of Cereal Killer (Drunken Sailor Records)

Wenn Leute von den irren Synthie-Punks Ausmuteans, den Garagenrockern Wet Blankets und Riffmonstern Orb sich zusammenrotten, spitzen wir die Ohren. Laut Selbstbeschreibung der Band konnten Cereal Killer 2016 als Headliner beim Glastonbury und Coachella schon immense Erfolge feiern – und in einer perfekten Schrammelpunk-Welt wäre das auch so!

Death Cults – s/t (Arctic Rodeo Recordings)

Achtung Anschnallpflicht: Death Cults verarbeiten ihre Vorliebe für D.C. Hardcore, 80er Hair Metal und Punk auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum zu einer verdammt explosiven Mischung, die mächtig auf die Ohren drückt. Auf den insgesamt acht Songs hält die Band aus Brooklyn, geformt aus Mitgliedern von Pilot To Gunner, I Hate Our Freedom und Primitive Weapons, das Tempo von Beginn an konstant hoch und leistet sich dabei keinerlei Ausfälle. Eine Platte die bei entsprechender Lautstärke einfach enorm viel Spaß macht.

Prince Daddy & the Hyena – Cosmic Thrill Seekers (Big Scary Monsters)

„Disney-Punk“ nennen Prince Daddy & the Hyena aus Albany ihre Musik. Das klingt erst mal völlig bescheuert, macht beim Hören aber irgendwie Sinn: supermelodiös und fett produziert, gleichzeitig ziemlich durchgeknallt und schrammelig. Keine Ahnung, wie das zusammenpasst, funktioniert aber durchaus.