Schrammelwoche KW13 mit Crypt Witch, Hypnotic Nausea, Schreng Schreng & La La, THICK, Ty Segall, Wet Dreams

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album, Compilation oder EP – jede Woche haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Heute mit Crypt Witch, Hypnotic Nausea, Schreng Schreng und La La, THICK, Ty Segall und Wet Dreams!

Crypt Witch – Bad Trip Exorcism

Wir wissen ja auch nicht, was los ist, aber irgendwie sind bei uns gerade Stoner-Doom-Wochen. Letzte Woche Windhand, gestern Ufomammut, nächste Woche Belzebong und heute Crypt Witch. Offensichtlich haben Crypt Witch aus Niedersachsen schon mal von einem gewissen Electric Wizard gehört, der Al Cisneros geheißen haben könnte. Das Instrumentalalbum „Bad Trip Exorcism“ ist sicherlich nicht unbedingt originell – aber wer ist das in diesem Genre schon? Hauptsache, es rummst!

Hypnotic Nausea – The Death Of All Religions

Eine Stoner-Rock-Konzeptalbum über die Schwachsinnigkeit von Religion? You had me at „hello“! Hypnotic Nausea kommen aus Athen und liefern auf ihrem zweiten Album einen schön hypnotisch groovenden Mix aus Stoner, Psych und Post-Rock ab, der schön tief in die Magengrube boxt.

Schreng Schreng & La La – Alles muss brennen (Rookie Records)

JAOK, wir haben immer noch nix über Trixsi, die neue Band von Jörkk geschrieben. Kommt noch. Vielleicht. Manche sagen ja, es würden neue Bands gegründet, um die Anwesenheit von Jörkk Mechenbier zu rechtfertigen. Wir sagen, es gibt noch lange nicht genug Bands mit Jörkk Mechenbier und warten auf das hoffentlich bald kommende Boom-Bap-Rap-Projekt auf Saarländisch. Jetzt gibt’s aber erst mal die neue 3-Track-Single von Schreng Schreng & La La, dem Duo, das als Bandnamen die perfekte onomatopoetische Entsprechung von Schrammelrock gefunden hat. Und dann taucht auf dem ersten Song plötzlich ausgerechnet ein Klavier auf und man fragt sich – hä? Wer von den beiden Vögeln kann denn jetzt Klavier spielen?! In Wirklichkeit geht es aber um die Texte und die sind mal wieder sehr schön. Wir sehen uns in der Astra Stube!

THICK – THICK EP (Epitaph)

Neue 3-Song-EP von den Pop-Punkerinnen aus Brooklyn. Etwas weniger krachiger als ältere Songs – geht dafür umso mehr ins Ohr. Damit sind THICK außerdem auf Epitaph gelandet – vielleicht auch für ein Album?

Ty Segall – Deforming Lobes (Drag City)

Ty Segall live. Keine weitere Erklärung nötig.

Wet Dreams – Wet Dreams (Black Pop Records)

Wenn Sebastian Ulstad Olsen von Death By Unga Bunga (der mit der Frisur) sich mit Mitgliedern von Warp Riders zusammentut, um eine Garagen-Punk-Band zu gründen, dann stehen wir auf der Matte. „Wet Dreams“ klingt auch so ziemlich genau wie die Schnittmenge beider Bands – und landet damit bei uns einen Volltreffer.