Schrammelwoche KW5 mit Spielbergs, Aneurysm, Girlpool und Cherry Glazerr

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album, Compilation oder EP – jede Woche haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Heute u.a. mit den Spielbergs, Aneurysm und Girlpool.

Spielbergs – This Is Not The End (By The Time It Gets Dark)

Amtliche Riffs. Check. Refrains mit Mitgröhl-Faktor. Check. Ein Händchen für gute Melodien. Check. Kein Wunder, dass die Osloer Spielbergs gerade als einer der heißesten Indie-Rock-Exporte Norwegens gehandelt werden. Was bereits mit ihrer letztjährigen EP „Distant Star“ den Anfang nahm, wird auf dem Debütalbum „This Is Not The End“ noch mal ordentlich aufpoliert und durch eine dicke Produktion gejagt. Das lässt am Ende wenig Wünsche offen.

Aneurysm – Awareness (Tor Johnson Records)

Wer diese Woche noch nicht vom Leben auf die Fresse gekriegt hat, der kann sich ja mal die Debütplatte (?) von Aneurysm anhören. Dickes Brett aus Boston, das irgendwo zwischen Noise-Rock der Marke Lightning Bolt und Punk’n’Roll aus Skandinavien rumbollert!

Girlpool – What Chaos Is Imaginary (ANTI-)

Bei Girlpool gehört kontinuierliche Veränderung zum Programm. Nachdem das Duo für ihr letztes Album “Powerplant” Miles Wintner als Drummer an Bord holten und sich schrittweise vom Lo-Fi-Sound ihrer Anfangszeit verabschiedeten, waren Harmony Tividad und Cleo Tucker anschließend mit Soloprojekten beschäftigt. Auf “What Chaos Is Imaginary” spielen Girlpool mit grungy Indie-Rock-Gitarrensounds ebenso selbstverständlich wie mit folkigen Songs oder Synthis und anderen elektronischen Loops und Elementen – eine Vielfalt, die sich zu einem gelungenen Album zusammen fügt.

Und sonst noch

Cherry Glazerr – Stuffed & Ready (Secretly Canadian)

The toten Crackhuren im Kofferraum – bitchlifecrisis (Destiny Records)