Schrammelfreitag KW44 mit Drug Church und L.A. Witch

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album oder EP – jeden Freitag haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Urlaubs- und zeitverschiebungsbedingt kommt der Schrammelfreitag erst heute und damit viel zu spät sowie nur in aller Kürze – aber er kommt! Und zwar mit Drug Church und L.A. Witch.

Platte der Woche: Drug Church – Cheer (Pure Noise Records)

Wer mit Indie-Rock a la Sugar und Guided By Voices sowie Grunge groß geworden ist, der sollte sich dringend die neue Drug Church reinziehen. Unfassbar viele geile Hooks auf einer einzigen Platte und dann diese Stimme von Frontmann Patrick Kindlon… In den 90ern wären Drug Church vermutlich Superstars geworden – heute landen sie auf unserem kleinen Schrammelblog.

Und sonst so

L.A. Witch – Octubre (Suicide Squeeze Records)

L.A. Witch machen da weiter, wo sie nach ihrem selbstbetitelten Debütalbum 2017 aufgehört haben. Das bedeutet lässigen Garagenrock mit abgehangener Gitarre, hypnotischen Bassläufen und schön viel Hall. Das ist nicht immer nur hittauglich… für einen verpennten Nachmittag in Silver Lake aber, wo ich rein zufällig gerade weile, könnte es kaum passender sein.