Schrammel Brothers Rückblick August

Heiß waren im August nicht nur die Temperaturen. Wir blicken zurück auf einen Monat mit viel guter Musik.

Malte

Album des Monats: IDLES – Joy As An Act Of Resistance (Partisan Records)

Bei diesem starken Release-Monat fällt die Wahl gar nicht leicht: Das Rennen machen für mich IDLES, die auf ihrem zweiten Album eine starke Weiterentwicklung hingelegt und echt ein paar sehr starke Songs abgeliefert haben.

Song des Monats: Art Brut – Wham! Bang! Pow! Let’s Rock Out!

Erstmals nach 7 Jahren veröffentlichen Art Brut einen neuen Song und der knallt dann auch noch so richtig.

Konzert des Monats: –

Urlaubsbedingt keins.

Wiederentdeckung des Monats: Unwound

Eher zufällig wurden mir durch YouTube Unwound wieder ins Gedächtnis gerufen, von denen ich erstmals 1997 während meines Austauschjahrs in den USA hörte. Irgendwie bin ich dennoch nie tiefer in das Werk der Band eingestiegen. Das kann man mittlerweile gut Nachholen, da die Discographie der Post-Hardcore-Recken sowohl bei Spotify verfügbar ist und auch in diverse Boxen auf Vinyl wiederveröffentlicht wurde.

Felix

Album des Monats: Oh Sees – Smote Reverser (Castle Face Records)

Immer wenn die Oh Sees was rausbringen, ist bei mir Oh Sees-Monat. Außerdem hat ja Malte schon die IDLES genommen. Auf „Smote Reverser“ arbeiten sich John Dwyer und seine Mannen an King Crimson und ähnlichen Prog-Rock und -Metal-Klassikern ab – und auch das gelingt erwartungsgemäß. Was kann der Typ eigentlich nicht?

Song des Monats: Art Brut – Wham! Bang! Pow! Let’s Rock Out!

Hier kann ich nur Malte zustimmen. Art Brut sind back with a vengeance.

Konzert des Monats: Die Nerven, Oakfield Festival

Das Oakfield Festival hatte für seine Größe schon ein paar echt gute Bands dabei, zum Beispiel Love A, INSVN oder Swutscher. Was aber Die Nerven abgefackelt haben, war schon der Wahnsinn. Ich bin mit „Fake“ noch nicht ganz warm geworden – die Live-Show ist dafür umso besser.

Neuentdeckung des Monats: Catch As Catch Can

Der August war vollgestopft mit Festivals und in Sachen Schrammelrock gab’s sowohl bei der Burger Invasion als auch beim Get Lot Fest in Hamburg jede Menge zu entdecken. Beide Festivals haben wieder ein super Näschen bewiesen. Die beste Überraschung aber waren Catch As Catch Can bei der Burger Invasion. Im schwitzigen Molotow Karatekeller hatten die Kasseler zwar leichtes Spiel, aber auch auf Platte macht die Combo richtig Spaß: