Schrammelfreitag KW32 mit Notches, Personality Cult, The Beths und Titus Andronicus

Ob Fuzz, Punk oder Doom, ob Album oder EP – jeden Freitag haben wir für euch Schrammelplatten, die man sich anhören sollte. Heute mit Notches, Personality Cult, The Beths und Titus Andronicus.

Notches – Almost Ruined Everything (Salinas Records)

„High Speed Crimes“, das Debüt von Notches war 2016 ein kleines Lo-Fi Pop-Punk-Juwel, das leider etwas unter dem Radar flog. Jetzt, auf „Almost Ruined Everything“ hat das Trio aus New Hampshire seine etwas kitschigere Seite entdeckt. Schrammelt aber immer noch gut!

Personality Cult – Personality Cult (Drunken Sailor Records)

Drunken Sailor Records mausern sich mehr und mehr zum Lieblingslabel. Heute gibt’s superzackigen Schrammelpunk von Personality Cult aus dem UK. Das klingt wie anno 1977 und ist der Sound zum ersten Heimspiel heute Abend!

The Beths – The Future Hates Me (Carpark Records)

Erneut erreicht uns mit The Beths ein spannendes Debütalbum aus dem fernen Neuseeland. Das Quartett um Frontfrau Elizabeth Stokes veröffentlichte 2016 seine erste EP, die dieses Jahr von Carpark Records re-released wurde. Dort ist nun auch „The Future Hates Me” erschienen, das mit seinem Pop-Punk samt leichtem 90ies Indie-Flair ein ziemlich gutes Sommeralbum abgibt.

Titus Andronicus – A Reductive Scoff (Mixtape Vol. III)

Zugegeben, mit „A Productive Cough“ haben sich Titus Andronicus mehr oder weniger verabschiedet und sich ganz und ganz den Springsteen- und Dylan-Tributen verschrieben. Trotzdem gehört die Truppe um Mastermind Patrick Stickles glasklar zum Schrammelrock-Kanon. Mit „A Reductive Scoff“ veröffentlicht die Band ein paar Demos und Outtakes von den „A Productive Cough“-Sessions als Mixtape – und ein paar schöne Momente gab und gibt es hier und da ja auch. Verdammt, ich bin halt einfach Fan!